KLITSCHKO MANAGEMENT GROUP
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KLITSCHKO MEMORABILIA - Shop nowKLITSCHKO MEMORABILIA

  • Alias~"Dr. Ironfist"
  • Geboren am~19. Juli 1971~in Belovodsk (Kirgistan)
  • Titel~WBC-Schwergewichts-Weltmeister im Ruhestand
  • Nächster Kampf~n/a
  • Fakten
  • Bio
  • Kämpfe

Familienstand:   verheiratet, 3 Kinder
Wohnort:   Kiew
Ausbildung:   Doktor der Sportwissenschaft, Masterabschluss in "Managing Social Development"
Management:   Klitschko Management Group
Promoter:   K2 Promotions
Trainer:   Fritz Sdunek
Profi-Rekord:   Kämpfe 47 W 45 – L 2 (41 KOs)
Amateur-Rekord:   Kämpfe 210, W 195, 80 KOs
Gewichtsklasse:   Schwergewicht
Größe:   6′ 7½″ / 200 cm
Reichweite:   80″ / 203 cm

Vitali Klitschko ist ein Mann mit Träumen. Viele dieser Träume sind in seiner bemerkenswerten Karriere in Erfüllung gegangen. Am 11. Oktober 2008 schlug Vitali den amtierenden WBC-Weltmeister Samuel Peter und holte sich so den Titel zurück. Dadurch wurden die Klitschkos das erste Brüderpaar, das gleichzeitig Weltmeister im Schwergewicht ist. Durch Wladimirs Sieg gegen David Haye erreichten die Brüder eine weitere historische Bestmarke: Die Vereinigung aller bedeutenden Schwergewichtstitel in einer Familie. Vitali Klitschko ist Doktor der Sportwissenschaft und besitzt einen Masterabschluss in "Managing Social Development" von der Nationalen Akademie für öffentliche Verwaltung in Kiew.

Seit 2008 hat Vitali den WBC-Titel bereits neunmal erfolgreich verteidigt: Juan Carlos Gomez (März 2009), Cristobal Arreola (September 2009), Kevin Johnson (Dezember 2009), Albert Sosnowski (Mai 2010), Shannon Briggs (Oktober 2010), Odlanier Solis (März 2011), Tomasz Adamek (September 2011), Dereck Chisora (Februar 2012) und zuletzt im September 2012 gegen Manuel Charr – alle waren Dr. Ironfist unterlegen.

Am 16. Dezember 2013 wurde Vitali Klitschko vom WBC erneut zum Champion Emeritus ernannt. Seine politische Karriere in der Ukraine ließen eine zeitnahe Titelverteidigung nicht zu. Klitschko, Vorsitzender der ukrainischen, pro-westlichen Partei UDAR, ist einer der Oppositionsführer bei den seit Ende November anhaltenden Demonstrationen in Kiew gegen die Regierung Janukowitsch.

„Ich danke der WBC und seinem Präsidenten Don Jose Sulaiman für die Unterstützung bei unserem Kampf für Demokratie und Freiheit in meinem Heimatland Ukraine. Es war und ist eine große Ehre den WBC-Titel zu tragen und ich habe es immer mit Stolz getan. Das Angebot der WBC gibt mir die theoretische Möglichkeit, in den Ring zurückzukehren, was ich mir nach aktuellem Stand jedoch überhaupt nicht vorstellen kann. Meine Konzentration gilt der Politik in der Ukraine, ich spüre, dass die Menschen mich dort brauchen. Für weitere sportliche Erfolge wird mein Bruder Wladimir sorgen und ich werde ihn dabei genauso unterstützen, wie er mich derzeit bei meinem politischen Kampf in der Ukraine unterstützt“, sagte Vitali Klitschko, dessen beindruckender Rekord bei 45 Siegen, davon 41 durch Ko, bei nur zwei verletzungsbedingten Niederlagen steht.

Vitali Klitschko ist ein Mann mit Visionen. Eine dieser Visionen ist es, mitzuhelfen, dass sein Heimatland Ukraine einer goldenen Zukunft entgegensteuert. Deswegen verfolgt er auch eine politische Karriere in der Ukraine. In seiner Heimatstadt Kiew stellte er sich zwei Mal als Bürgermeister zur Wahl und mit seinen Kandidaturen verhinderte er, dass das alte Stadtregime mit seiner Korruption weitermachen konnte wie bisher. Klitschko ist Vorsitzender der Partei UDAR und sitzt mit ihr im Stadtparlament. „Wir versuchen mit Energie, Enthusiasmus und viel Herzblut, unseren Teil dazu beizutragen, dass es den Menschen in der Ukraine besser geht. Wir sind eine junge Demokratie. Aber die Vision von einer Ukraine, die eines nicht zu fernen Tages einen mit Westeuropa vergleichbaren Standard haben wird, ist keine Utopie, sondern unser Ziel. Ein realistisches Ziel“, sagt Klitschko, der für diese Entwicklung seine Kontakte zu Wirtschaftsmagnaten und Politikern aus aller Welt nutzt. Bei der Bewerbung der Ukraine (zusammen mit Polen) um die Ausrichtung der Fußball-EM 2012 war Klitschko einer der größten Fürsprecher und Aktivisten. Mit Erfolg. Die EM fand neben Polen auch in seiner Heimat statt und Vitali Klitschko war Mitglied des EM-Organisationskomitees.

Vitali Klitschko ist ein Mann mit einem großen Herzen. Seine karitativen Aktivitäten hat Klitschko noch weiter verstärkt. Im August 2006 war Vitali mit Bruder Wladimir im Rahmen des UNESCO-Projekts „Bildung für Kinder in Not“ nach Namibia geflogen. Als sie die Zustände vor Ort sahen, stand für beide fest: „Wir helfen! Ohne Ausbildung haben die Kinder keine Chance auf eine bessere Zukunft. Wir wollen dazu beitragen, dass sie Chancen haben werden.“ Chancen geben, das tun die Klitschkos seit langem. 1996, nach Wladimirs Olympiasieg, gründeten sie in der Ukraine eine Stiftung zur Unterstützung unterprivilegierter Kinder. Die Stiftung ist besonders in der Aids-Prävention und im Kampf gegen Drogen aktiv. Auch Hilfsprogramme in Rumänien und Brasilien haben die Klitschkos mit ins Leben gerufen. Seit 2002 engagieren sich Vitali und Wladimir im UNESCO-Programm „Bildung für Kinder in Not“. Für ihr Engagement wurden die Brüder 2006 von der UNESCO als „Champions des Sports“ ausgezeichnet. Diese unterstützt weltweit Projekte, die dem sozialen Elend die Kraft des Sports entgegensetzen. Kindern und Jugendlichen soll eine bessere Zukunft gegeben werden. „Wir sind immer bereit, zu helfen – und für andere zu kämpfen“, sagt Klitschko. Einer dieser Kämpfe war für die Demokratiebewegung in ihrer Heimat Ukraine. Als diese Ende 2004 ins Rollen kam, wollte Vitali sogar seinen WM-Kampf gegen Williams absagen und bei der Orangen Revolution in Kiew dabei sein. Doch Trainer Fritz Sdunek und Bruder Wladimir überzeugten Vitali, dass er mit einem Sieg im Ring und den entsprechenden Statements mehr Aufmerksamkeit für die Demokratiebewegung erreichen würde. Stattdessen flog Wladimir nach Kiew und unterstützte die Orange Revolution vor Ort in ihrem gewaltfreien Kampf. Hinter den Kulissen waren beide Brüder aktiv, sie gewannen Fürsprecher wie Boris Becker, Franz Beckenbauer, Veronica Ferres, Sting, Joe Cocker oder Thomas Gottschalk für die Demokratiebewegung. Zudem machte Vitali, der als Symbol der Unterstützung mit einem orangefarbenen Tuch an der Hose boxte, bei jeder Gelegenheit auf die Ereignisse in seiner Heimat aufmerksam. „Wenn die Welt zuschaut, denken auch brutale Machtmenschen intensiv darüber nach, ob sie eine friedliche Bewegung mit Gewalt niederschlagen können“, sagte Klitschko. Sie konnten es nicht, die Orange Revolution führte durch den gewaltfreien Widerstand zu einer Demokratisierung der Ukraine. Vom inzwischen verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau wurden die Klitschkos zu „Botschaftern für Integration“ ernannt. „Die Menschen weltweit haben viel mehr Gemeinsamkeiten als Dinge, die sie trennen. Wir müssen das Gemeinsame betonen“, sagt Klitschko.

Vitali Klitschko, ein Weltmeister, ein Politiker, ein Botschafter. Ein Mann mit Träumen, Visionen und einem großen Herzen. Im Ring und außerhalb.

2012

Sep. 8 MANUEL CHARR,
Moscow, Russia
(Retained WBC Heavyweight Title)
TKO 4
Feb. 18 DERECK CHISORA,
Munich, Germany
(Retained WBC Heavyweight Title)
W 12

2011

Sep. 11 TOMASZ ADAMEK,
Wroclaw, Poland
(Retained WBC Heavyweight Title)
TKO 10
Mar. 19 ODLANIER SOLIS,
Cologne, Germany
(Retained WBC Heavyweight Title)
KO 1

2010

May 29 ALBERT SOSNOWSKI,
Gelsenkirchen, Germany
(Retained WBC Heavyweight Title)
TKO 10
Oct. 16 SHANNON BRIGGS,
Hamburg, Germany
(Retained WBC Heavyweight Title)
W 12

2009

Mar. 21 JUAN CARLOS GOMEZ,
Stuttgart, Germany
(Retained WBC Heavyweight Title)
TKO 9
Sep. 26 CRISTOBAL ARREOLA,
Los Angeles, USA
(Retained WBC Heavyweight Title)
TKO 10
Dec. 12 KEVIN JOHNSON,
Bern, Switzerland
(Retained WBC Heavyweight Title)
W 12

2008

Oct. 11 SAMUEL PETER,
Berlin, Germany
(Won WBC Heavyweight Title)
TKO 8

2004

Apr. 24 CORRIE SANDERS,
Los Angeles, USA
(Won WBC Heavyweight Title)
TKO 8
Dec. 11 DANNY WILLIAMS,
Las Vegas, USA
(Retained WBC Heavyweight Title)
TKO 8

2003

June 21 LENNOX LEWIS,
Los Angeles, USA
(For WBC and IBO Heavyweight Titles)
L 6
Dec. 6 KIRK JOHNSON,
New York, USA
TKO 2

2002

Feb. 8 VAUGHN BEAN,
Braunschweig, Germany
(Retained WBA Inter-Continental Heavyweight Title)
TKO 11
Nov. 23 LARRY DONALD,
Dortmund, Germany
(Retained WBA Inter-Continental Heavyweight Title)
TKO 10

2001

Jan. 27 ORLIN NORRIS,
Munich, Germany
(Won WBA Inter-Continental Heavyweight Title)
KO 1
Dec. 8 ROSS PURITTY,
Oberhausen, Germany
(Retained WBA Inter-Continental Heavyweight Title)
TKO 11

2000

Apr. 1 CHRIS BYRD,
Berlin, Germany
(Lost WBO Heavyweight Title)
L 9
Nov. 25 TIMO HOFFMANN,
Hannover, Germany
(Won EBU (European) Heavyweight Title)
W 12

1999

Feb. 20 ISMAEL YOULA,
Hamburg, Germany
(Retained EBU (European) Heavyweight Title)
TKO 2
June. 26 HERBIE HIDE,
London, UK
(Won WBO Heavyweight Title)
KO 2
Oct. 9 ED MAHONE,
Oberhausen, Germany
(Retained WBO Heavyweight Title)
TKO 3
Dec. 11 OBED SULLIVAN,
Hamburg, Germany
(Retained WBO Heavyweight Title)
TKO 9

1998

Jan. 17 MARCUS RHODE,
Berlin, Germany
TKO 2
Jan. 30 ALBEN BELINSKI,
Munich, Germany
KO 2
Mar. 7 LOUIS MONACO,
Cologne, Germany
KO 3
Mar. 20 LEVI BILLUPS,
Frankfurt, Germany
KO 2
Apr. 18 JULIUS FRANCIS,
Aachen, Germany
TKO 2
May 2 DICKY RYAN,
Luebeck, Germany
(Won WBO Inter-Continental Heavyweight Title)
TKO 5
June 5 JOSE RIBALTA,
Hamburg, Germany
TKO 2
Aug. 11 RICARDO KENNEDY,
Miami, USA
TKO 1
Oct. 24 MARIO SCHIESSER,
Hamburg, Germany
(Won EBU (European) Heavyweight Title)
TKO 2
Dec. 5 FRANCESCO SPINELLI,
Kiev, Ukraine
(Retained EBU (European) Heavyweight Title)
TKO 1

1997

Jan. 25 MIKE ACKLIE,
Stuttgart, Germany
KO 1
Feb. 22 MIKE ACKLIE,
Stuttgart, Germany
KO 2
Mar. 8 CALVIN JONES,
Cologne, Germany
KO 1
Apr. 12 DERRICK RODDY,
Aachen, Germany
TKO 2
May 10 CLEVELAND WOODS,
Frankfurt, Germany
KO 2
June 14 JIMMY HAYNES,
Aachen, Germany
KO 2
Oct. 4 WILL HINTON,
Hannover, Germany
KO 2
Nov. 8 GILBERTO WILLIAMSON,
Frankfurt, Germany
KO 6
Nov. 29 HERMAN DELGADO,
Karlsruhe, Germany
TKO 3
Dec. 20 ANTHONY WILLIS,
Offenburg, Germany
KO 5

1996

Nov. 16 TONY BRADHAM,
Hamburg, Germany
KO 2
Nov. 30 FRANTISEK SUMINA,
Wien, Austria
TKO 1
Dec. 21 BRIAN SARGENT,
Frankfurt, Germany
TKO 2