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Aw: RIP Robert Enke (1 Leser) (1) Gäste
Aw: RIP Robert Enke
von paulinchen_ geschrieben am 11.11.2009 17:25
Friedi schrieb:
paulinchen_ schrieb:
... im Grunde eine sehr feige Lösung ...
Hier zeigt sich deine Arroganz und Selbstgerechtigkeit in vollem Ausmaß: an einer Selbsttötung an sich ist überhaupt nichts Feiges, es bedarf im Gegenteil eines starken Willens, einen solchen Schritt zu gehen. Selbsttötung ist zudem ein Teil des Selbstbestimmungsrechtes, übrigens gibt es auch im Tierreich Selbsttötungen.
Mit deiner lapidaren Aussage drückst du gleichzeitig wenig Respekt und eine Geringschätzung gegenüber Robert Enke und seinen Angehörigen aus. Deine jetzt gezeigte Haltung passt in das Bild, das du dir ohnehin mit viel Fleiß hier erarbeitet hast.



dazu stehe ich, seine Frau und sein Kind im Stich zu lassen zeugt eben nicht von Stärke, er hat sich seiner Verantwortung entzogen, dieses Recht habe ich nur, wenn ich alleinstehend bin, es sei denn er war so psychsich so krank, dass er sein Handeln nicht mehr steuern konnte.
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Aw: RIP Robert Enke
von BlackWall geschrieben am 11.11.2009 19:45
Wie pervers muss man sein, eine Person die Selbstmord begangen hat zu beschuldigen, die man nicht persönlich kennt?

Ruhe in Frieden Robert Enke!
Letzte Änderung: 11.11.2009 19:50 von BlackWall.
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Aw: RIP Robert Enke
von beachbulette geschrieben am 11.11.2009 21:06
Nach dem Tod von Nationaltorwart Robert Enke ist Fußball-Deutschland entsetzt und fassungslos. Grund für den Selbstmord des 32 Jahre alten Schlussmanns waren Depressionen, weswegen Enke auch in Behandlung war.

Seit 2003 war der Keeper deshalb in ärztlicher Behandlung gewesen. Das teilte Dr. Valentin Markser auf einer von Hannover 96 veranstalteten Pressekonferenz mit. In seinem Abschiedsbrief entschuldigte sich Enke bei seiner Familie und den behandelnden Ärtzen für die Täuschung, die "notwendig" war, um den Selbstmord zu begehen. Sein Arzt erkannte zu keinem Zeitpunkt einen Zustand, wonach der Keeper zwangsweise eingewiesen hätte müssen. Eine stationäre Behandlungen hatte Enke noch am Tag seines Selbstmordes abgelehnt, berichtete Markser. Seine Witwe Teresa bestätigte das.

"Ich habe versucht, für ihn da zu sein, gesagt, dass Fußball nicht alles ist. Es gibt viele schöne Dinge im Leben. Es ist nichts ausweglos", sagte Enkes Frau. Der 32-Jährige hatte offenbar Angst davor, dass ihm wegen der Depressionen seine Adoptivtochter weggenommen werden könnte. "Ich wollte ihm immer helfen, das durchzustehen. Er wollte aus Angst nicht, das es rauskommt. Er hatte Angst Leila zu verlieren. Es hätte für alles eine Lösung gegeben“, so Teresa Enke weiter.

http://sport.rtl.de/fussball/fussball_98391.php?media=artikel1
Letzte Änderung: 11.11.2009 21:08 von beachbulette.
Fuer alle Leute, die Lust auf ein funktionierendes Forum mit netten Leuten haben:



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Aw: RIP Robert Enke
von jisi geschrieben am 12.11.2009 01:50
paulinchen_ schrieb:
Friedi schrieb:
paulinchen_ schrieb:
... im Grunde eine sehr feige Lösung ...
Hier zeigt sich deine Arroganz und Selbstgerechtigkeit in vollem Ausmaß: an einer Selbsttötung an sich ist überhaupt nichts Feiges, es bedarf im Gegenteil eines starken Willens, einen solchen Schritt zu gehen. Selbsttötung ist zudem ein Teil des Selbstbestimmungsrechtes, übrigens gibt es auch im Tierreich Selbsttötungen.
Mit deiner lapidaren Aussage drückst du gleichzeitig wenig Respekt und eine Geringschätzung gegenüber Robert Enke und seinen Angehörigen aus. Deine jetzt gezeigte Haltung passt in das Bild, das du dir ohnehin mit viel Fleiß hier erarbeitet hast.



dazu stehe ich, seine Frau und sein Kind im Stich zu lassen zeugt eben nicht von Stärke, er hat sich seiner Verantwortung entzogen, dieses Recht habe ich nur, wenn ich alleinstehend bin, es sei denn er war so psychsich so krank, dass er sein Handeln nicht mehr steuern konnte.


Und offenbar war er schwer psychisch stark und hat sich nicht getraut, sich öffentlich zu seiner Krankheit zu bekennen, weil diese nicht in das Bild des erfolgsbetonten Fußballers und Sportlers passt, der nach außen hin den Starken spielt.

Traurig, sehr traurig.

Und anstatt gleich wieder auf paulinchen einzuschlagen, würde ich ihre Beiträge einmal genauer lesen!

Solche Angriffe sind für mich genauso widerlich, wie das, was die Presse jetzt wieder abzieht. Enke hatte Angst davor von der Presse vernichtet zu werden, wenn bekannt wird, dass er psychisch krank ist. Sven Hannawald war ja auch ein solches Opfer der Presse.

Und anstatt jetzt diese Heuchelei, sollten sich die Herren Journalisten mal lieber überlegen, was man über Sportler schreibt.

Jeder Sporlter ist ein Mensch!
Letzte Änderung: 12.11.2009 01:55 von jisi.

Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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Aw: RIP Robert Enke
von beachbulette geschrieben am 12.11.2009 02:28
Jein, im Endeffekt war wohl seine Hauptsorge das Sorgerecht für seine Adoptivtochter zu verlieren, wenn er sich stationär behandeln lässt.

Niemand von uns kann sich wahrscheinlich in Menschen mit Depressionen oder in Selbstmörder hineinversetzen.

Tendenziell vertrete ich hier aber auch sogar eher die Meinung von Paulinchen, daß ein Selbstmord eigentlich die "leichteste" Lösung ist.

Farin Urlaub hat übrigens ein recht gelungenes Lied über dieses Thema geschrieben.

Du hast dein Leid nur gegen anderes eingetauscht
Nichts ist besser, nicht ein Stück
Die dich verlieren, werden den Schmerz für immer spüren
Wenn du gehst – du verstehst:
Es gibt kein Zurück


http://www.youtube.com/watch?v=QIhN0tb3m3A

Aber wie gesagt, kann sich niemand von uns in solche Menschen hineinversetzen und anscheinend hat er schon sehr lange unter dieser Krankheit gelitten.

Ich hoffe seine Frau ist einfach stark genug jetzt.

Ich hätte niemals die Kraft und Nerven sofort auf einer PK zu sprechen und abends noch an einem Gottesdienst teilzunehmen nach so einem Verlust.
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Aw: Kaffeecke, für DIES und DAS!!
von jisi geschrieben am 12.11.2009 02:45
Da hast du Recht.



Für mich war es in schwierigen Situationen meines Lebens immer sehr hilfreich zu schauen, was für ein Leben haben andere Menschen, welche Schicksale, ist deines wirklich so schwer oder geht es anderen viel schlechter?

Man sollte dankbar sein für jeden Tag, den man geschenkt bekommt, aber sich auch die Zeit nehmen und trauern und dies auch offen zeigen und nicht verstecken.

Wer trauert sollte weinen, denn wer weint wird auch wieder lachen können.

Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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