Jörg Neblung, Berater von Robert Enke, hat Christoph Daum wegen dessen Aussagen über den verstorbenen Nationaltorwart kritisiert. Hannover-96-Präsident Martin Kind hält ein Umdenken im Profifußball für schwierig.
Hamburg - "Es gibt viele Menschen, die Robert in seinem Leben kurz kennenlernen durften und nun mit sehr abenteuerlichen Aussagen in der Öffentlichkeit auftauchen, wie zuletzt zum Thema Fenerbahçe Istanbul", sagte Jörg Neblung, Berater und guter Freund von Robert Enke, der "Welt am Sonntag". Enke hatte sich am Dienstag offensichtlich infolge von starken Depressionen das Leben genommen.
Daum, der Enke bei Fenerbahçe trainierte, hatte in einem Interview behauptet, er wäre bereits seit 2003 über die schweren Depressionen des Torhüters informiert gewesen. "Das ist sehr beschämend, denn die Fakten sind andere", sagte Neblung, der sich "zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter darüber auslassen" wollte.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,661388,00.htmlKlares Statement
Bewegende Trauerfeier heute übrigens, hätte den Rednern nicht so viel Feinfühligkeit zugetraut.
Auch schön, daß man an den Zugführer gedacht hat.