Am 1. April verteidigt Vitali zum dritten Mal den Weltmeistertitel der WBO. Nachdem der eigentliche Herausforderer Donavan Ruddock den Kampf absagt, steht erst eine Woche vor Kampfbeginn der neue Gegner fest: der US-Amerikanischer Chris "Rapid Fire" Byrd. Schon in der zweiten Runde verspürt Vitali einen starken Schmerz in der linken Schulter, welcher sich in der dritten Runde intensiviert. Bis hierhin kann Vitali das Kampfgeschehen einhändig dominieren und führt nach Punkten auf den Wertungszetteln der Kampfrichter. Aber die unerträglichen Schmerzen im Schultergelenk zwingen ihn zur unglücklichen Aufgabe. Der Ringrichter erklärt Byrd zum Sieger durch technischen KO in Runde zehn. Die erste Niederlage von Vitali. Wie sich später herausstellt, erlitt Vitali einen Sehnenriss im Gelenk. Vier Tage später wird Vitali operiert und muss acht Monate pausieren.
BoxRec: Chris Byrd


