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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward (1 Leser) (1) Gäste
Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von jisi geschrieben am 20.11.2008 20:51
...
An der Stelle möchte ich an den Ausgangspunkt zurück kommen. Und mich anschliessen, Emanuel Steward für seine Zusammenarbeit mit Wladimir Klitschko zu danken und achte seine Einstellung, keinen möglichen Gegner beider(!) Klitschkos trainieren zu wollen. Steward ist eine Figur, die in der ansonsten oft undurchsichtigen Boxwelt (wie im wahren Leben) beispielgebend agiert und sich wohltuend abhebt.

gruss 8,9,Aus


Da stimme ich dir voll und ganz zu.

Zum Verhalten von Kohl & Co kann ich nur sagen, ich bin ein Mensch mit einem hervorragenden Gedächtnis und es war ja eben nicht so, dass alles Friede, Freude, Eierkuchen war, dass man WK so einfach zu Steward wechseln ließ, die Klitschkos sind von UBP weggegangen und alle haben sich lieb. Tut mir leid, mir sind die Ereignisse des Jahres 2004 noch in lebhafter Erinnung und das wird auch so bleiben.

Und dies wird daher meine Meinung immer beeinflussen.
Letzte Änderung: 20.11.2008 20:59 von jisi.

Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von 8,9,Aus geschrieben am 20.11.2008 21:15
jisi schrieb:
... ich bin ein Mensch mit einem hervorragenden Gedächtnis und es war ja eben nicht so, dass alles Friede, Freude, Eierkuchen war, dass man WK so einfach zu Steward wechseln ließ, die Klitschkos sind von UBP weggegangen und alle haben sich lieb. Tut mir leid, mir sind die Ereignisse des Jahres 2004 noch in lebhafter Erinnung und das wird auch so bleiben.

Und dies wird daher meine Meinung immer beeinflussen.



Wie war das mit dem hervorragenden Gedächtnis? Wieder mal wirst du niemanden finden, der oben von dir abgegebene Behauptung aufgestellt hat. Wer hat was von Friede, Freude, Heiterkeit gesagt? Und was spielt Sdunek dabei für eine Rolle? Was hat das mit seiner Herkunft und -->deinem Verhalten zu tun?


Mensch, jetzt sammeln sich aber langsam ein Haufen Fragen an...
Letzte Änderung: 20.11.2008 21:17 von 8,9,Aus.
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von jisi geschrieben am 20.11.2008 22:53
Und was spielt Sdunek dabei für eine Rolle? Was hat das mit seiner Herkunft und -->deinem Verhalten zu tun?

Das ist die Grethchen Frage.

Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von smampfal geschrieben am 21.11.2008 02:57
jisi schrieb:
hier gehts nicht um ehre und moral sondern um einen sport und der heisst boxen.
möge der bessere gewinnen.


Wenn das alles so einfach ist, dann sollte Emanuel Steward auch keine Hemmungen haben, falls Lewis ein Comeback macht, was ich immer noch nicht glaube, Lennox Lewis bei diesem Kampf zu betreuen. Dann dürfte das wohl auch kein Problem sein.

Wenn alles ja nur Sport ist, dann sollten bei einem Rematch-Kampf auch faire Bedingungen herrschen und Emanuel Steward braucht kein schlechtes Gewissen haben, wenn er Lewis für das Rematch trainiert und in der Ecke coacht und auch für WK und VK dürfte das ja kein Problem sein.

Ich sehe das ja anscheinend aus dem falschen Gesichtspunkt.

Also Emanuel Steward nur keine Hemmungen, ist alles ja nur Sport.

Aus Respekt vor seinen Bruder und Steward? Dann hat wohl Steward kein respekt vor WK und vor sich selbst, wenn doch er selber diesen Kampf sehen möchte?

Ob Steward das wirklich gesagt hat, oder ob ihm das von der Zeitung "in den Mund gelegt wurde" kann ich nicht beurteilen. Die Zeitung schrieb auch, Vitali wolle nicht gegen Gomez boxen und tatsächlich hat Vitali nach dem Kampf Haye vs. Barrett laut und deutlich gesagt, dass sein nächster Gegner der Pflichtherausforderer Juan Carlos Gomez sein wird. Wird halt viel geschrieben, wenn die Tage lang sind oder länger werden


ich habe das gefühl das der einzige der damit ein problem hätte du wärst.

mir wäre es vollkommen egal wer lennox trainiert und völlig verständlich wäre es wenn es steward machen würde.

du machst aus einer fliege einen elefanten.
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von jisi geschrieben am 29.11.2008 15:05


Köln (RPO). Klitschko, Klitschko, Klitschko - Emanuel Steward ist in seiner Begeisterung für seinen Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko nicht zu bremsen. Doch eigentlich sollte der weltbekannte Box-Trainer nicht über die Revanche zwischen Klitschko und Lamon Brewster, sondern über sein eigenes Leben sprechen.

Über seine Jugend, über sein Kronk Gym in der Motor City Detroit und zum Beispiel über Fighter wie Thomas "Hitman" Hearns. "Ja, es war eine goldene Ära", sagte der in Bottom Creek/West Virginia geborene Steward im Interview.

Wie aufs Stichwort springt der Coach auf und geht ins Schlafzimmer seiner Suite im Hyatt Hotel mit Blick auf den Dom. Sekunden später legt er eine Fotokollage auf den Tisch: "Ich hatte das ganze Zimmer voll davon. Irgendjemand muss das Zeug mitgenommen haben." Kein Wunder, jedem Box-Fan gehen bei einem solchen Sammlerobjekt die Augen über. "Diese Vier zusammen auf einem Foto, das ist ganz selten", erklärt Steward und zeigt auf eine Aufnahme auf dem _link_en oberen Rand der Kollage.

Das Foto zeigt die wohl größten Boxer der 80er Jahre: Neben Stewards Fighter Hearns strecken die damaligen Box-Könige Sugar Ray Leonard, Marvelous Marvin Hagler und Roberto Duran ihre einst magischen Hände in Richtung Kameralinse, gekleidet in Smokings, freundlich lächelnd. Dabei haben sich die "Fabulous Four" Duelle geliefert, die die Bezeichung Ringschlacht wahrhaftig verdienten.

So verlor Thomas Hearns 1981 das Duell der Champions im Welter gegen Leonard. Der hatte zuvor 1980 gegen Duran verloren und die Revanche gewonnen. Hearns knockte Duran 1984 aus und wurde 1985 im Krieg (The War) von Hagler in drei Runden brutal niedergestreckt.

Emanuel Steward war ein Teil dieser Ära, in seiner Hitliste steht Hearns-Leonard I ganz oben. "Damals gab es noch kein Pay TV. Es war das größte Spektakel bis dato überhaupt. Ich habe zusammen mit der Leonard-Seite diesen Kampf gemacht. Hearns fünf Millionen Dollar Börse, Leonard acht Millionen. Das Training der beiden verfolgten zwischen 2000 und 3000 Fans. Auch Muhammad Ali kam vorbei, um die beiden zu sehen. Das war der Kampf, den die Fans wollten. Und sie wurden nicht enttäuscht", erzählt Steward mit glänzenden Augen.

Es war der vorläufge Höhepunkt im (Berufs-)Leben des zweimaligen Familienvaters, der 1996 in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen wurde. Als Emanuel sieben Jahre alt war, lag ein Paar Boxhandschuhe für ihn unter dem Weihnachtsbaum. Fortan bestimmte der Faustkampf sein Leben. Schlüsselerlebnis war ein Straßenkampf gegen einen größeren Jungen aus dem Nachbarort. Als klarer Underdog knallte Steward seinem Rivalen eine Rechte auf die Nase und trieb seinem Gegner die Tränen in die Augen.

Mit dem Umzug nach Detroit begann Steward als Amateur zu boxen, gewann im Bantamgewicht 93 von 96 Kämpfen und 1963 die begehrten Golden Gloves. Zwei Jahre zuvor hatte er bereits als Trainer begonnen. Um seine Mutter Catherine und seinen Vater Manuel, einem Bergmann, sowie seine zwei Schwestern zu unterstützen, arbeitete Steward in allen Branchen: Als Elektriker, Versicherungs-Vertreter oder Verkäufer für Kosmetikartikel.

In den 70er Jahren schließlich begründete der stolze Besitzer eines roten Rolls Royce Corniche das Kronk Gym in Detroit. Boxen ist für Emanuel Steward grundsätzlich simpel ("Ich trainiere einfache Dinge"), sein Credo auch: "Die Fans wollen unterhalten werden und ein Spektakel erleben. Dazu gehören Knockouts." So machte er einst aus dem Box-Stilisten Hearns, der "Motor City Cobra", den "Hitman"....

Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/sport/mehr/andere/455211/Klitschko-Coach-im-grossen-Interview.html
Letzte Änderung: 29.11.2008 15:07 von jisi.

Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von jisi geschrieben am 03.12.2008 02:13
Leider ist die Qualität des Videos nicht gut. Der Wladi einfach nur

Er spricht darüber, wovon er als Kind geträumt hat

1) Die Welt zu sehen
2) Farbige Menschen kennzulernen

und wie seine Träume wahr wurden:

http://de.youtube.com/watch?v=8w6ZHyTWcU0&eurl=http://www.boxingscene.com/forums/showthread.php?p=4405319
Letzte Änderung: 03.12.2008 02:29 von jisi.

Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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