Aw: Wladimirs nächster Gegner?
von Friedi geschrieben am 23.06.2009 20:26
paulinchen_ schrieb:
.....und genau dies zeigt, dass Steward völlig richtig gehandelt hat, das war ein WM-Kampf und kein Kaffekränzchen, da heißt es den Boxer hochreden und noch eine Runde rausschicken und alles probieren. Die Konditionsprobleme, die du in der 2, Runde erkannt haben willst, waren für mich ganz klar als beginnende Vergiftung zu erkennen, z.B. Haldol. Konditionsprobleme kann ich mir nicht vorstellen, denn Fritz Sdunek war doch der Konditionstrainer oder???
Steward ist ein absolut erfahrener Trainer und Holyfield hat ihn sich nur für einen Kampf gegen Bowe genommen, also sprich mit neuem Trainer seinen Kampf gewonnen, die restlichen zwei gegen Bowe hat er nämlich verloren.
Ich finde es vollkommen richtig, dass Povetkin sich noch einen Profitrainer dazunimmt, ich bezweifele nur, dass Teddy Atlas so eine gute Wahl ist, ich persönlich hätte eher Fredie Roach genommen.
Im kriminalistischen Sinne ist eine Vergiftung nur dann zu beweisen, wenn der Wirkstoff in Blut und/oder Körper nachgewiesen werden kann. Und selbst wenn es eine Vergiftung gewesen wäre, hätte Stewart das ja zu dem Zeitpunkt noch nicht vermuten können und hätte davon ausgehen müssen, das Wladimir überpaced hat. Also hätte er ihn bremsen müssen, Brewster war ja bis dahin ja nicht gerade sehr aktiv. Und warum hätte Wladimir nochmals alles probieren sollen, er lag doch nach Punkten deutlich vorne und es war ja noch nicht mal die Hälfte der Runden um.
Povetkin hat gerade in seinen letzten Kämpfen keine überzeugenden Leistungen gebracht. Er muss deshalb nicht nur boxerisch, sondern auch psychisch stark aufgebaut werden. Dass ein Mann, der (noch) nicht sein volles Vertrauen genießt, dies erreichen kann, glaube ich kaum.
Letzte Änderung: 23.06.2009 20:27 von Friedi.