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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward (1 Leser) (1) Gäste
Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von jisi geschrieben am 22.06.2009 00:47
Einer der wichtigesten Männer in Wladimirs Umfeld, sein Koch David Williams:



Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von jisi geschrieben am 22.06.2009 01:19
....

Abendblatt: Herr Kohl, sind Sie enttäuscht über die Leistung von Ruslan Chagaev?

Kohl: Nein. Wir müssen ganz klar anerkennen, dass Wladimir der bessere Mann war. Er hat hochverdient gewonnen und hat das ganz hervorragend gemacht. Es war der beste Wladimir, den ich je gesehen habe.

Abendblatt: Was zeichnet den Klitschko im Jahr 2009 aus?

Kohl: Er lässt sich nicht beeindrucken, hat eine großartige Beinarbeit, boxt mit enormem Tempo und konnte heute sofort umschalten, als er merkte, dass Ruslan sich gut auf seinen Jab eingestellt hatte. Er hat eindrucksvoll bewiesen, warum er derzeit die Nummer eins im Schwergewicht ist. ....


http://www.abendblatt.de/sport/article1061229/Universum-Chef-Klaus-Peter-Kohl.html

Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von beachbulette geschrieben am 22.06.2009 01:25
Bin mal gespannt, wie Dimitrenko sich gegen Chambers schlägt.
Gewonnen ist das Dingen auch noch lange nicht.

Aber dann gibt es auch nicht mehr viel höhere Aufgaben als Chambers...von daher sollte man den Kampf machen oder Kohl hofft, daß Wladimir eines Tages den WBO-Gürtel niederlegen muss
Fuer alle Leute, die Lust auf ein funktionierendes Forum mit netten Leuten haben:



http://klitschko-fans.forumprofi.de
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von jisi geschrieben am 22.06.2009 15:57
Ich bin mir zwar nicht sicher, ob gewisse Herren von sportforen, die früher einmal für boxing press tätig waren hier mitlesen, aber Roberts, der bei den Kämpfen von Wladimir ja noch immer das "Haar in der Suppe suchte" bringt es diesmal sehr genau auf den Punkt.

Mögen Sie an diesem Satz ersticken!!! Fünf Jahre habe ich darauf gewartet und das ist es, warum man Wladimir Klitschko in den Foren teilweise auseinandernahm, weil er sich vom ostdeutschen Trainer Fritz Sdunek trennte, der eine große Lobby in den Boxforen zu besitzen scheint.

Wladimir hat sich aber nicht beirren lassen und hat an Emanuel Steward festgehalten. Und auch Emanuel Steward hat zu Wladimir gehalten und das zeigt, die wahre menschliche Größe von Wladimir und Steward. Denn Wladimir hat sich nicht von Sdunek getrennt, weil der ihm die Wahrheit gesagt hat oder Wladimir die Fehler nicht bei sich, sondern anderen sucht. Nein, WK hat einen Trainer gesucht, der die wirklichen Fehler erkennt und ihm ein Konzept gibt und ihm dabei hilft, diese Fehler abzustellen, was in perfekter Weise gelungen ist.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Wladimir mit seiner heutigen Art zu boxen, keine seiner drei Niederlagen eingefahren hätte. In Sachen ergebnisorientierte Effizienz und Qualität des Jabs gehört er m.E. in die All-Time-Top10 des Schwergewichts. Alleine daran zerbrechen derzeit wohl 100% seiner potenziellen Gegner.

Roberts


Eines möchte ich an dieser Stelle betonen, denn gerade von diesen Experten war ich seinerzeit sehr enttäuscht. Die Seite boxing press gibt es ja mittlerweile nicht mehr, sie war eng gekoppelt an sportforen. Und gerade dort schrieben User mit, die auch Betreiber der boxing press Site waren. U.a. timeout4u, ein Kenner der Boxszene und mit Sicherheit jemand, der wesentlich mehr Ahnung vom Boxsport hat, als ich es je haben werde (gehört zwar nich allzu viel dazu ) Dass ein Boxer wie WK von irgendwelchen Usern kritisiert wurde, von irgendwelchen Kiddies, aber das Experten die die wahren Hintergründe von Wladimirs Trainerwechsel sehen konnten/wollten und ihm auch nicht einen Funken Respekt dafür zollten, das ist für mich vollkommen daneben gewesen. Vermutlich gehört auch Uppercut zu dieser Fraktion. Leider hatten sie nicht einmal den Mumm mit gleichen Namen im K-Forum zu schreiben, wie sie es bei sportforen taten. Im alten Klitschko-Forum hat man sich angemeldet, aber immer unter anderem Namen.

Mir konnte es eigentlich egal sein, ich habe mit der Sache relativ wenig zu tun, sieht man mal von den persönlichen Anfeindungen ab, die ich im Laufe dieser 5 Jahre erfahren habe. Aber es war mir eben nicht egal. WK hat Talent, war Olympiasieger und er hatte das Zeug zum großen Champion, was eigentlich jeder Experte wusste. Aber dann hat er etwas getan, was man offenbar nicht macht, obwohl Klaus-Peter Kohl dies sogar unterstützte und zwar schon zu Beginn der Karriere, Wladimir wollte mit amerikanischen Trainern arbeiten, weil sie eben die besseren Profitrainer sind. Auch hier in diesem Forum wusste das Thema ja hinreichend diskutiert, auch schon im alten K-Forum. Wenn ein Trainer von einem Boxstil überzeugt ist, ist ja nichts dagegen einzuwenden. Aber diesen Boxstil einem Boxer aufzuzwingen, der so nicht boxen will, das ist menschenverachtend und nicht nachvollziehbar.

Aber dieser Satz von Roberts war jeder von mir geschriebene Buchstabe wehrt. Nur hätte ich von den diesen Leuten erwartet, dass man nicht so auf den Zug aufspringt und einen Boxer abschreibt, weil man ihn am 10.04.2004 in Las Vegas vergiftet hat, um ihn zu zerstören und seine Trainerbeziehung zu Emanuel Steward, was aber nicht gelungen ist.

Hinter dem Deckmantel der Kritik warf man mit Schmutz ohne jede Achtung, dass der Boxer Wladimir Klitschko auch ein Mensch ist, der das Glück hatte, dass es in seinem Umfeld noch Menschen gab, die sich vor ihn stellten um einen Teil des Schmutzes abzuwehren, wenn es auch nur ein Teil war. Und der selbst über eine gesundes Selbstbewusstsein verfügt und auch die Charakterstärke hat, sich nicht zu sehr beeinflussen zu lassen. Jeder Mensch geht anders damit um. Das Glas ist halbleer oder noch halbvoll.

Andere Boxer hatten dieses Glück nicht und zerbrachen daran, trotz des großartigen Talentes, was in ihnen steckte.

Wladimir wird eines Tages in der Hall of Fame sein, da bin ich mir ganz sicher.


Letzte Änderung: 22.06.2009 16:35 von jisi.

Wladimir Klitschko 2004: \"Viele urteilen ueber mich, kein Kinn, kein Herz, ein gebrochener Mann. Deshalb schaetze ich Emanuel, weil er noch an mich glaubt und mit mir arbeitet.\"
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von Uppercut geschrieben am 22.06.2009 18:52
jisi schrieb:
Dass ein Boxer wie WK von irgendwelchen Usern kritisiert wurde, von irgendwelchen Kiddies, aber das Experten die die wahren Hintergründe von Wladimirs Trainerwechsel sehen konnten/wollten und ihm auch nicht einen Funken Respekt dafür zollten, das ist für mich vollkommen daneben gewesen. Vermutlich gehört auch Uppercut zu dieser Fraktion. Leider hatten sie nicht einmal den Mumm mit gleichen Namen im K-Forum zu schreiben, wie sie es bei sportforen taten. Im alten Klitschko-Forum hat man sich angemeldet, aber immer unter anderem Namen.


Und da wunderst Du Dich, dass man Dich und paulinchen für dieselbe person hält ? Sorry, aber Du bist echt paranoid . Zwar ehrt es mich ungemein, dass so eine "Expertin" wie Du mich als "Experten" bezeichnet, aber zu welcher Fraktion soll ich gehören? Zu "denen", wer auch immer das sein mag?


Mögen Sie an diesem Satz ersticken!!! Fünf Jahre habe ich darauf gewartet und das ist es, warum man Wladimir Klitschko in den Foren teilweise auseinandernahm, weil er sich vom ostdeutschen Trainer Fritz Sdunek trennte, der eine große Lobby in den Boxforen zu besitzen scheint.

Ich weiß zwar nicht welchen Satz Du meinst und worauf Du genau anspielst, da ich Deine Fehde in anderen Foren nicht kenne (trag sie doch dort aus !!!), aber Dein Tonfall ist doch arg hysterisch . Du scheinst große Vorurteile gegen den Menschen Sdunek oder Ostdeutsche zu haben, ich weiß es nicht, aber solche Sachen dürften hier eigentlich nicht geschrieben werden im Klitschko-Forum, denn Wladimir und Vitali kommen wie Weltbürger daher, Du dagegen mit einem engen, fanatischem Horizont.

Wladimir hat sich aber nicht beirren lassen und hat an Emanuel Steward festgehalten. Und auch Emanuel Steward hat zu Wladimir gehalten und das zeigt, die wahre menschliche Größe von Wladimir und Steward. Denn Wladimir hat sich nicht von Sdunek getrennt, weil der ihm die Wahrheit gesagt hat oder Wladimir die Fehler nicht bei sich, sondern anderen sucht. Nein, WK hat einen Trainer gesucht, der die wirklichen Fehler erkennt und ihm ein Konzept gibt und ihm dabei hilft, diese Fehler abzustellen, was in perfekter Weise gelungen ist.

Ich kenne überhaupt niemanden (auch nicht in anderen Foren), der den Wechsel zu Steward nicht gutheißt. Gegen welche Feinde kämpfst Du da eigentlich? Du findest Steward super, ich finde Steward super (habe ihn bereits 1996 mal kurz persönlich getroffen !), fast jeder den ich kenne auch. Was willst Du eigentlich ?


Aber dieser Satz von Roberts war jeder von mir geschriebene Buchstabe wehrt. Nur hätte ich von den diesen Leuten erwartet, dass man nicht so auf den Zug aufspringt und einen Boxer abschreibt, weil man ihn am 10.04.2004 in Las Vegas vergiftet hat, um ihn zu zerstören und seine Trainerbeziehung zu Emanuel Steward, was aber nicht gelungen ist.

Ich weiß zwar nicht, was dieser Roberts als Boxingpress-Autor damals geschrieben hat, was Dich so empört, aber wenn er jetzt seine Meinung geändert hat, dann doch wohl nicht wegen Dir??? Bist Du so wichtig (hihihi) ? Sorry, aber irgendwie ist das schon sehr peinlich, was Du da schreibst .

Beruhig Dich mal, Du bist ja völlig aufgeratzt .
Letzte Änderung: 22.06.2009 18:56 von Uppercut.
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Aw: Ein Dank an Emanuel Steward
von beachbulette geschrieben am 22.06.2009 19:43
Ich denke wir sollten Jisi in dieser Stunde mal ihren Triumph gönnen Auch wenn es natürlich manchmal über das Ziel hinaus geht

Ich weiß selbst, wie es mir 5 Jahre ergangen ist, wenn Arminia Bielefeld immer als Absteiger Nr. 1 von allen Experten gehandelt wurde und wie ich immer eine tiefe Zufriedenheit und Befriedigung festgestellt habe, wenn WIR es Jahr für Jahr aufs Neue geschafft haben

Wladimir ist jetzt der True Heavyweight Champion, was aber eigentlich auch vorher klar war.

Er hat vielen Kritikern mit diesen Kampf aber gezeigt, daß er sich stetig verbessert und keiner gegen ihn eine Chance momentan hat.

Ich habe grade auf EBS einen Bericht gelesen, wo ein Typ von ESB meinte, daß ein Mike Tyson aus den 80ern auch die heutige HW-Szene noch locker dominieren würde.

Solche Stimmen wird es auch weiterhin geben.

Wladimir Klitschko ist ein bißchen wie der FC Bayern. Totale Effizienz, selten das geforderte Feuerwerk.
Und die Neider gibt es auch zur Genüge.

Wladimir sagt ja selbst, daß irgendwann der Kampf kommen wird, wo ihm alles abverlangt wird und darauf freue ich mich extrem.

Es ist schon krass, daß Wladimir gegen Chagaev Jabs, Rechte Hände und vereinzelt ein paar Haken gereicht haben (die habe ich übrigens erst entdeckt, als ich mir den Kampf in Ruhe angeschaut habe)

Nach diesem Kampf kann man ihm keinen Vorwurf machen.
Wenn Haye sagt, daß Wladimir Chagaev ganz früh hätte ausknocken müssen, hat er diesmal auch wieder nicht Recht.
Wir haben im Stadion schon gesehen, daß dies nicht der Niederschlag war, wonach man seinen Gegner finishen kann.

Für mich war der Kampf das Beste nach Byrd und wird von mir bestimmt immer wieder gerne geguckt werden.
Hoffentlich macht Wladimir so weiter
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