Diese Äußerung ist für mich rassistisch und geradezu absurd, denn Steward ist gerade ein Trainer, der dafür bekannt ist, taktisch boxen zu lassen. Und mit dem letzten Absatz hatten die Herren sich gewaltig geirrt, Steward blieb und hat auch an Wladimir gezeigt, welch guter Trainer er ist und dass Wladimir einen Trainer wollte und keinen "Medientrainer". Ein ziemlich unverschämter Artikel zum Trainerwechsel, wie alle aus dem Jahr 2004.
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"Das ist ein Stil, den Steward noch nie trainert hat. Ein taktisch boxender Ukrainer, das ist etwas anders als offensive Latinos." Das sagt Jean-Marcel Nartz, der Technische Leiter im Universum-Boxstall, der die Klitschko-Brüder vertritt.
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"Will ich einen Coach oder einen Medientrainer?", fragt Sprecher Christoph Rybarczyk.
Stewarts Motive sind durchaus eigennütziger Natur: Seitdem Lennox Lewis seinen Rücktritt erklärt hat, steht er ohne einen Schwergewichtler mit Perspektive da, und was ist einer wie Steward schon ohne Schwergewichtler. Er ist auf Klitschko angewiesen, mehr als dieser auf ihn. Am Erfolg des Ukrainers hängt auch sein Ruf: "Er geht ein hohes Risiko ein", sagt Jean-Marcel Nartz. Und er bündelt seine Skepsis gegenüber dem Guru aus Detroit: "An Wladimir kann er beweisen, ob er wirklich der beste Trainer der Welt ist, wie er selbst sagt."
Doch was wird geschehen, wenn Klitschko den Rivalen Brewster nicht bezwingen kann? Sdunek weiß es nicht. Doch eines ist sicher: Der Trainer Stewart würde das Feld räumen, freiwillig. Auch das ein Vorgang, der ganz normal wäre.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0408/sport/0023/index.htmlNoch ein "netter Artikel" aus dem Jahr 2004. Abgesehen davon, dass Wladimir sich im Ring bei Sdunek nach dem Kampf nicht entschuldigte, weil er überhaupt nicht in der Lage war zu sprechen und sofort ins Krankenhaus gebracht werden musste (Verdacht auf Gehirnblutung), gibt es ein schönes Sprichwort: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten."
Nach Ende des Kampfes habe sich Wladimir noch im Ring entschuldigt, sagt Sdunek. "Es tut mir Leid, Fritz", habe er gesagt. Ob er den Kampfausgang meinte oder die Degradierung seines langjährigen Mentors, ließ Sdunek offen - mit einem Schmunzeln im Gesicht.
http://www.abendblatt.de/sport/article676331/Problem-liegt-im-Kopf.html