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Vitali Klitschko gewinnt Laureus World Comeback Of The Year Award
Klitschkos Sieg gegen den Nigerianer Samuel Peter im vergangenen Oktober machte ihn zum vierten Boxer in der Geschichte nach Muhammad Ali, Evander Holyfield und Lennox Lewis, der zum dritten Mal einen Schwergewichtsgürtel gewinnen konnte. Im März 2009 hat Vitali seinen Weltmeistertitel gegen den Kubaner Juan Carlos Gomez verteidigt. Es war der erste Titelkampf nach seinem Comeback und sein 37. Sieg in 39 Kämpfen.
Die Bekanntgabe der Auszeichnung für das Comeback des Jahres wurde von dem Vorsitzenden der Laureus Academy, Edwin Moses und den Gründungsmitgliedern der Academy Boris Becker und Katarina Witt in Dortmund vorgenommen.
Vitali Klitschko bedankte sich: “Ich danke Laureus für diese sehr besondere Auszeichnung. Dies ist eine einzigartige Ehre und ein Höhepunkt meiner Karriere. Ich danke allen Laureus Academy Mitgliedern, die mich gewählt haben. Sie haben ihre Wettkämpfe auf höchstem Niveau bestritten und wissen, was es braucht, um oben zu bleiben, und mehr noch, wie man nach einer Unterbrechung wieder nach oben zurückkommt. Der Kampf gegen Samuel Peter war ein großes Risiko für mich, da ich ohne Zwischenschritt, direkt in den Titelkampf ging. Ich wusste, wenn ich verlieren würde, bekäme ich keine zweite Chance. Ich hatte eine Fahrkarte nur für eine Richtung und habe meine Chance genutzt“.
Der stellvertretende Vorsitzende der Laureus Academy, Boris Becker, kommentierte: “Vitali hat diese Auszeichnung wie kein anderer verdient. Er ist ein großer Kämpfer und ein fantastischer Champion und er versteht auch, wie wichtig es ist, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Sein soziales Engagement ist vorbildlich und das gehört zu einem wahren Meister dazu. Ich freue mich, dass meine Kollegen in der Laureus Academy dies anerkennen und Vitali gewählt haben.“
In der Kategorie Laureus World Comeback of the Year 2009 waren außer Vitali Klitschko nominiert: die australische Bahnradfahrerin Anna Meares, die in Peking, acht Monate nach einem Genickbruch, eine Silbermedaille gewann, der Golfer Greg Norman, der 53-jährig, Dritter der British Open wurde, Matthias Steiner, der trotz tragischer Umstände um den Tod seiner Frau Goldmedaillengewinner im Gewichtheben von Peking wurde, Holland’s Maarten van der Weijden, der nach überwundener Leukämie in Peking die olympische Goldmedaille im Schwimmen errang und Golflegende Tiger Woods, der zwei Monate nach einer schweren Knieverletzung die US Open Golf Championship gewann.
Die Laureus World Sports Awards sind die weltweit einzige Sportauszeichnung, die die größten Sportler und Sportlerinnen aus allen Disziplinen ehrt. Die Gewinner werden von einer ultimativen Sportjury gewählt – den 46 Mitgliedern der Laureus World Sports Academy, einem Kreis aus weltbekannten Sportlern. Diese lebenden Sportlegenden ehren die aktiven Sportler von heute. Die 10. Laureus World Sports Awards würdigen die sportlichen Höchstleistungen des Zeitraums 1. Januar bis 31. Dezember 2008. Vier Laureus World Sports Awards 2009 wurden bereits übergeben. Die russische Stabhochspringerin Yelena Isinbayeva erhielt den Laureus World Sportswoman of the Year Award im Mai in Rom. Im Juni wurde in Toronto der Laureus World Sportsman of the Year Award an den Ausnahmesprinter aus Jamaika, Usain Bolt, übergeben. Zudem erhielt die Schwimmerin Rebecca Adlington aus Großbritannien den Laureus World Breakthrough of the Year Award sowie der Brasilianische Paralympic-Sportler Daniel Dias den Laureus World Sportsperson of the Year with a Disability Award. Die Gewinner der diesjährigen Laureus World Sports Awards erhalten ihre Auszeichnungen individuell im Rahmen einer Reihe von Präsentationen.
Die Laureus Sport for Good Stiftung begegnet sozialen Herausforderungen mit einem weltweit angelegten Programm für Kinder und Jugendliche, welches Sport als Mittel zu sozialem Wandel einsetzt. Seit der Gründung der Laureus-Stiftung konnten rund 20 Mio. EUR Spendengelder gesammelt und den Projekten zur Verfügung gestellt werden. Mehr als einer Million junger Menschen konnte dadurch in über 60 Projekten weltweit geholfen werden.