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Nachgefragt: Wladimir Klitschko
Wie frühstückt ein Weltmeister, was denkt er über Beziehungen und was wäre, wenn Wladimir kein erfolgreicher Sportler geworden wäre? Wladimirs Meinung zu 10 Themen des täglichen Lebens.
Beziehung: Ich bin immer noch auf der Suche nach meiner Traumfrau. Aber ich bin ja noch jung und irgendwann findet jeder Topf den passenden Deckel.
Musik: Mein Musikgeschmack variiert je nach Stimmungslage. Von Hip Hop, Soul bis hin zu Rock – ich bin da relativ flexibel und offen für die unterschiedlichsten Musikrichtungen.
Reisen: Sind ein Privileg, das ich in vollen Zügen genieße. Es gibt so viele Orte auf dieser Welt, die ich unbedingt noch sehen möchte.
Mode: Ich interessiere mich sehr für die aktuellen Trends in der Mode. Im Alltag kleide ich mich zwar eher sportlich und leger, aber zu besonderen Anlässen gehört natürlich auch mal ein eleganter Smoking mit Fliege.
Frühstück: Das kommt leider oftmals zu kurz. Aber wenn ich mal die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück habe gehören frischgepresster Orangensaft, ofenwarme Brötchen und eine Zeitung unbedingt dazu.
Umwelt: Sicherlich ein Thema das uns alle betrifft, denn die Zeit läuft gegen uns. Die Klimaerwärmung ist definitiv eine ernsthafte Bedrohung und die unmittelbaren Folgen werden von vielen leider noch verkannt. Wir müssen aufwachen und handeln bevor es zu spät ist.
Kunst: Kunst ist für mich Inspiration. Ich finde es faszinierend wie ein Künstler seine Gedanken auf kreative Weise umsetzt. Vor einem Kampf finde ich die nötige Ruhe oft bei einem Gang durch ein Kunstmuseum.
Mein stärkster Gegner: Ganz klar mein Bruder Vitali. Als Amateure standen wir uns ja ein paar Mal im Sparring gegenüber. Leider gingen diese Runden meistens zu Vitalis Gunsten aus. Als Profis haben wir solche umkämpften Duelle dann lieber gelassen, da die Verletzungsgefahr zu hoch war.
Mein nächster Gegner: Im November steht die Pflichtverteidigung gegen den IBF-Herausforderer Alexander Povetkin an. Er ist ohne jeden Zweifel sehr talentiert, aber auch noch unerfahren. Mehr möchte ich dazu noch nicht sagen. Den Rest sehen wir dann im Ring.
Wäre ich nicht Boxer geworden, dann: …wäre ich Mediziner. Ich wollte eigentlich immer Medizin studieren, aber der Hochleistungssport hat das „verhindert“.